WG-Kostenteiler
Teile Miete und Nebenkosten fair auf alle WG-Bewohner auf – basierend auf Zimmergröße und Merkmalen wie eigenem Bad oder Balkon.
Wie funktioniert der WG-Kostenteiler?
Unser WG-Kostenteiler verwendet einen Hybrid-Algorithmus, der Zimmergröße (m²) mit Zimmermerkmalen kombiniert. Die Grundidee: Wer ein größeres Zimmer hat, zahlt mehr Miete. Wer zusätzlich ein eigenes Bad oder einen Balkon hat, zahlt nochmal einen fairen Aufschlag. Gemeinschaftsflächen wie Küche, Bad und Flur werden gleichmäßig auf alle aufgeteilt.
Die Feature-Gewichtungen basieren auf Umfragedaten und weichen typischerweise weniger als 10% von der subjektiv empfundenen Fairness ab. Du kannst zwischen drei Modi wählen: m² + Features (empfohlen), nur m² oder gleichmäßig.
3 Methoden zur Mietaufteilung
1. m² + Features (Hybrid): Die fairste Methode. Berücksichtigt sowohl die Zimmergröße als auch besondere Merkmale. Ein 15m²-Zimmer mit eigenem Bad wird wie ein 18m²-Zimmer bewertet (+20%). Ein Zimmer ohne Fenster wird deutlich abgewertet (-27%).
2. Nur nach m²: Die einfachste flächenbasierte Methode. Jeder zahlt proportional zu seiner Zimmergröße. Gut wenn alle Zimmer ähnliche Ausstattung haben.
3. Gleichmäßig: Miete und Nebenkosten werden einfach durch die Anzahl der Bewohner geteilt. Nur fair, wenn alle Zimmer gleich groß und gleich ausgestattet sind.
Typische WG-Kosten in Deutschland
- Kaltmiete: Je nach Stadt und Lage zwischen 300–800€ pro Person
- Nebenkosten: Ca. 2–3€ pro m² (Heizung, Wasser, Müll)
- Strom: Ca. 40–60€ pro Person und Monat
- Internet: 30–50€ pro Haushalt (geteilt)
- GEZ (Rundfunkbeitrag): 18,36€ pro Haushalt (geteilt)
Tipps für eine faire WG-Kostenaufteilung
Schriftlich festhalten: Haltet die vereinbarte Aufteilung schriftlich fest, am besten als Teil des WG-Mietvertrags. Nutzt den Teilen-Link dieses Rechners, damit alle Zugriff auf die Berechnung haben.
Regelmäßig überprüfen: Prüft die Aufteilung mindestens jährlich oder wenn sich Miete, Nebenkosten oder die WG-Zusammensetzung ändern.
Laufende Kosten tracken: Nutzt eine App wie GoodShare, um WG-Ausgaben automatisch zu erfassen und fair aufzuteilen. So vermeidet ihr Diskussionen über Einkäufe, Putzzeug und andere Gemeinschaftsausgaben.
Häufig gestellte Fragen
Der fairste Ansatz kombiniert Zimmergröße mit Zimmermerkmalen. Jede Person zahlt eine Grundmiete proportional zu den Quadratmetern ihres Zimmers, plus einen Auf- oder Abschlag für Merkmale wie eigenes Bad oder Straßenlärm. Gemeinschaftsflächen wie Küche und Flur werden gleichmäßig auf alle Bewohner aufgeteilt. Diese Hybrid-Methode entspricht dem, was die meisten Menschen in der Praxis als fair empfinden. Für einkommensbasierte Aufteilung probiere unseren Fairer-Anteil-Rechner.
Gleichmäßige Aufteilung ist nur fair, wenn alle Zimmer ungefähr gleich groß und gleich ausgestattet sind. Ist ein Zimmer 18 m² und das andere 12 m², bekommt die Person im größeren Zimmer 50 % mehr Platz, zahlt aber das Gleiche — das ist nicht gerecht. Aufteilung nach Zimmergröße stellt sicher, dass jeder proportional zum tatsächlich genutzten privaten Raum zahlt. Unser Rechner unterstützt beide Methoden, damit du die Ergebnisse nebeneinander vergleichen kannst.
Teile die gesamte Kaltmiete durch die Gesamtfläche der Wohnung, um den Quadratmeterpreis zu erhalten. Zum Beispiel: 900 € Miete für eine 75 m² Wohnung ergeben 12 € pro m². Multipliziere dann die Fläche jedes Zimmers mit diesem Satz. Ein 15 m² Zimmer würde 180 € Kaltmiete kosten. Unser Rechner macht das automatisch und behandelt Gemeinschaftsflächen separat, damit du eine exakte Aufschlüsselung bekommst.
Gemeinschaftsflächen — Küche, Bad, Flur und Wohnzimmer — werden von allen gleich genutzt, daher wird die Miete für diesen Raum gleichmäßig pro Person aufgeteilt. Der Rechner zieht alle Zimmergrößen von der Gesamtfläche ab, um den Gemeinschaftsanteil zu bestimmen. Bei einer 75 m² Wohnung mit 45 m² Zimmern sind 30 m² Gemeinschaftsfläche, deren Kosten gleichmäßig auf alle Mitbewohner verteilt werden, unabhängig von der individuellen Zimmergröße.
Nebenkosten (Heizung, Wasser, Strom, Internet, Rundfunkbeitrag) werden am besten gleichmäßig pro Person aufgeteilt, da sie vom Verbrauch abhängen, nicht von der Zimmergröße. In Deutschland wird der GEZ-Rundfunkbeitrag von 18,36 € pro Monat pro Haushalt berechnet und gleichmäßig geteilt. Manche WGs teilen Strom nach tatsächlichem Verbrauch mit Zwischenzählern, aber gleichmäßige Aufteilung ist einfacher und meist genau genug. Unser Rechner trennt Kaltmiete (nach m²) von Nebenkosten (pro Kopf) für maximale Fairness.
Zimmermerkmale passen den effektiven Wert eines Zimmers nach oben oder unten an. Ein eigenes Bad erhöht den Zimmerwert um ca. 20 %, während Straßenlärm ihn um ca. 15 % senkt. Unser Feature-Modus (m² + Features) ermöglicht es, Vorteile wie Balkonzugang oder Nachteile wie fehlende Fenster anzukreuzen. Die Gewichtungen basieren auf Umfragedaten zur wahrgenommenen Fairness. Ein 15 m² Zimmer mit eigenem Bad wird in der Berechnung wie ein 18 m² Zimmer behandelt.
Für WG-Mitbewohner ist die Aufteilung nach Zimmergröße üblicher und wird meist als fairer empfunden — jeder zahlt für den Platz, den er bekommt. Einkommensbasierte Aufteilung passt besser für Paare oder Familien, die ein gemeinsames Haushaltsbudget teilen. Bei deutlichen Einkommensunterschieden und dem Wunsch nach proportionaler Aufteilung berechnet unser Fairer-Anteil-Rechner den Beitrag jeder Person basierend auf dem Verdienst. Beide Ansätze lassen sich auch kombinieren: Miete nach Zimmergröße, sonstige Kosten nach Einkommen.
Ein privater Balkon, der nur von einem Zimmer aus zugänglich ist, erhöht den Zimmerwert in unserer Berechnung um ca. 10 %. Ein gemeinsamer Balkon wird dagegen als Gemeinschaftsfläche behandelt und die Kosten gleichmäßig geteilt. Bei einem großen Balkon (z.B. einer Terrasse) kann man die Hälfte der Fläche als zusätzliche Zimmerfläche anrechnen. Nutze den Feature-Modus in unserem Rechner, um den Balkon-Aufschlag automatisch anzuwenden.
Gib das Zimmer des Paares als einen einzelnen Eintrag ein — der Rechner ermittelt die faire Miete für dieses Zimmer anhand von Größe und Merkmalen. Das Paar teilt diese Zimmermiete dann untereinander auf, wie es ihnen passt (50/50 oder nach Einkommen). Bei Nebenkosten wie Strom und Internet zählt das Paar als zwei Personen. Tracke laufende WG-Ausgaben einfach mit GoodShare, das sowohl Mitbewohner-Aufteilungen als auch Paar-Budgets in einer App abdeckt.
Berechne neu, wenn sich die Miete ändert, jemand ein- oder auszieht, oder die Nebenkosten deutlich schwanken. Prüfe die Aufteilung mindestens einmal jährlich — die jährliche Nebenkostenabrechnung ist eine natürliche Erinnerung. Bei Änderungen der WG-Zusammensetzung müssen sowohl der Gemeinschaftsflächen-Anteil als auch die Pro-Kopf-Kosten aktualisiert werden. Speichere die Berechnung über den Teilen-Link, damit alle Mitbewohner jederzeit darauf zugreifen können.
WG-Kosten automatisch tracken
GoodShare trackt alle WG-Ausgaben, teilt Kosten automatisch auf und zeigt wer wem was schuldet. Nie wieder Diskussionen ums Geld.
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